Survival

Erlebnispädagogik und Outdoortraining

 

Survival ist das Überleben in und mit der Natur mit geringen Hilfsmitteln.Wir verbinden mit Survival das Überleben mit und in der Natur. Hier können uns die verschiedensten Situationen fordern. Der Survivalist lernt, damit umzugehen und sich damit zurechtzufinden.Da es aber unmöglich ist, genau vorherzusagen, welche Notsituationen eintreten, ist es auch unmöglich, bestimmte Überlebenstechniken zu erlernen, um auf alle Möglichkeiten vorbereitet zu sein. Es ist wichtiger, die grundlegenden Prinzipien zu begreifen, als mechanisch irgendwelche Techniken auswendig zu lernen, da Techniken den jeweiligen Umständen angepasst werden müssen.Survival ist für jedermann und jederfrau. Aber gerade Kindern, soll in der heutigen Computerzeit die Natur wieder näher gebracht werden. Beim Survival stehen Erlebnispädagogik und Teamgeist im Vordergrund.

 

Die Erlebnispädagogik beinhaltet sechs Säulen, auf denen sie sich stützt  und aufbaut:

 

  • Handlungsorientierung

  • Natur

  • Gruppe

  • Herausforderung

  • Pädagogische Intention

  • Ganzheitlicher Anspruch

 

Um die Erlebnispädagogik zu tragen, müssen nicht alle Säulen vorhanden oder stabil sein. Einzelne Säulen können auch mal fehlen. Es ist dennoch eine erlebnispädagogische Situation. Die anderen Säulen müssen nur stärker tragen. Das bedeutet, das der Schwerpunkt mehr auf den anderen Säulen verteilt liegt. Fehlen jedoch zu viele Säulen, kann man nicht mehr von Erlebnispädagogik sprechen.Survival und Erlebnispädagogik werden bei uns verbunden und bilden eine Einheit.

 

Inhalte und Grundlagen des Trainings:

  • Organisation

  • Die Unterkunft ( Biwak)

  • Wasser

  • Feuer

  • Ernährung

  • Orientieren

  • Überwinden von Hindernissen

  • Erste Hilfe und Notfälle

  • Ziele

  • Entgehen des Alltagsstreß

  • Mehr Umweltbewusstsein

  • Zurück zur Natur

  • Durchhaltevermögen

  • Teamfähigkeit

  • Erkennen eigener Grenzen und diese akzeptieren

  • Stärkung des Selbstbewusstseins und des Selbstvertrauens

  • Viel Spaß

 

Prinzip des Survival / der Erlebnispädagogik

In der heutigen Zeit vergessen viele den Umgang mit und in der Natur. Wir möchten den Menschen nicht zurück zur Natur führen, ihm aber mehr Umweltbewusstsein durch die Nähe zur Natur vermitteln. Zudem sollen die Erfahrungen beim Survival ähnlich den Prinzipien von Kurt Hahn (Urvater der Erlebnispädagogik) unter anderem Modekrankheiten, Verfallserscheinungen, Mangel an Teamfähigkeit und Sozialisation fördern und entgegenwirken. Beim Survival sollen kreative Problemlösungsstrategien selbständig entwickelt werden. In den Gruppen wird eigenständig gearbeitet und bei den Angeboten steht immer die Handlungsorientierung „Learning by doing“  im Mittelpunkt. Die Teilnehmer machen ihre Erfahrungen hauptsächlich außerhalb von Gebäuden. Die Natur ist für uns dabei ein wichtiger Bestandteil der Erlebnispädagogik, da ihre Ressourcen mit in die Aktivitäten einfließen und somit den Teilnehmern eine reale Umgebung bietet. Es finden aber auch Aktivitäten in Einrichtungen statt. Die Aktivitäten werden von den Teilnehmern selten alleine durchgeführt. Unsere Angebote sind gruppenorientiert ausgewählt, so dass die Teilnehmer in Gruppen an Problemlösungsstrategien arbeiten und sich so soziale Kompetenzen aneignen.Unsere Projekte beinhalten pädagogische Maßnahmen mit dem Ziel der ganzheitlichen Förderung. Um dieses zu erreichen, muss das Erlebnis, welches im Mittelpunkt der Erlebnispädagogik steht, ausgelöst werden. Das Erlebnis wird aber erst ausgelöst, wenn sich der Teilnehmer Herausforderungen und Situationen stellt, die für ihn außergewöhnlich, also nicht alltäglich sind.

 

Es gibt 5 Primärziele in der Erlebnispädagogik

  • Die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit

  • Förderung sozialer Kompetenzen

  • Förderung eines ökologischen Bewusstseins

  • Förderung der Wahrnehmung

  • Transfer der Erfahrungen in den Alltag